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Gregor Rosinger – ein Investor als weißer Ritter…

  

 

Foto Gregor Rosinger

  

Gregor Rosinger ist Eigentümer des international erfolgreichen Finanzkonzerns Rosinger Group, der in den Geschäftsfeldern eigene Investments sowie Corporate Finance Consulting bzw. Capital Markets tätig ist.

Den Regionalen Fokus hat die Rosinger Group schon seit jeher in zentral- und osteuropäischen Ländern, jener Region die man heute „modern“ als CEE bzw. CEEMEA-Staaten bezeichnet.

Anders als andere Finanzkonzerne hat die Rosinger Group neben dem regionalen Fokus auch einen breiten Branchenfokus in unterschiedlichen Industriezweigen, Energiewirtschaft, Landwirtschaft sowie Immobilien.

Dieser Branchenfokus ist erforderlich um die von Rosinger selbst entwickelte strategische Methode der Regionalen Mittelstands Sicherung optimal umsetzen zu können.

Wir vereinbarten ein Treffen mit Herrn Rosinger in seinen Räumlichkeiten im Schloß Schönbrunn. Wir sitzen in einem Salon der dem Empfang der regelmäßig zu Besprechungen anreisenden internationalen Geschäftsgäste dient und trinken Kaffee... 

Jakob Sedov:  Herr Rosinger, Sie sind der Erfinder des Strategiemodells der „Regionale Mittelstands Sicherung“, das in der Finanzwelt auch „Rosinger Modell“ genannt wird? Können Sie, bitte, erklären, was genau darunter verstanden wird und was die wichtigsten Unterschiede zu anderen Arten der Finanzierung sind? 

Gregor Rosinger:  „Regionale Mittelstands Sicherung“ bezeichnet die Kombination von Kapital, Know-how und Kontaktnetzwerk, das einem etablierten und regional bedeutenden mittelständischem Unternehmen durch einen Investor zur Verfügung gestellt wird um den Fortbestand des Mittelständlers durch Umstrukturierung und/oder Internationalisierung zu sichern. Der Investor kann dabei sowohl eine natürliche, als auch eine juristische Person sein.

Häufig kommt dieses Modell auch im Rahmen von erfolgreichen Nachfolgeregelungen bei Betrieben die sich in wirtschaftlich schwierigen Situationen befinden zum Einsatz. Im Zusammenhang mit der Europäischen Marke wird immer wieder statt dem Begriff „Regionale Mittelstands Sicherung“ auch der Begriff "RMS Regionale Mittelstands Sicherung" verwendet, weil sich im Markenzeichen auch die Buchstabenkombination RMS befindet.

Abgrenzung zu „Smart Money“:  Bei Smart Money stellt der Investor Kapital und Know-how zur Verfügung. Von Regionaler Mittelstands Sicherung spricht man aber nur wenn Kapital + Know-how + Kontaktnetzwerk aus einer Hand zur Verfügung gestellt wird.

Abgrenzung zu Bankfinanzierungen:  Banken stellen im Regelfall nur Kapital zur Verfügung.

Abgrenzung zu Restrukturierungsmanagern die sich am Unternehmen beteiligen:  Der typische Restrukturierungsmanager investiert hauptsächlich seine Arbeitskraft und/oder verhältnismäßig kleine Beträge. Im Gegensatz dazu nimmt bei der „Regionalen Mittelstands Sicherung“ der Investor die Rolle des Lead-Investors ein, der auch den Hauptteil der zugeführten Finanzierung bereitstellt. Sollte es zu einer Konsortionalbildung kommen, so ist der Regionale Mittelstands Sicherer in der Rolle des Konsortialführers.

Abgrenzung zu Finanzinvestoren:  Finanzinvestoren bieten im Regelfall „nur“ Kapital, gelegentlich ergänzt durch Controlling- bzw. Verwaltungsaktivitäten, nicht jedoch Know-how im industriell prozesstechnischen Sinne und Kontaktnetzwerk.

Abgrenzung zu strategischen Investoren:  Strategische Investoren beteiligen sich an Firmen im Regelfall auf unbestimmte Dauer. Im Fall der Regionalen Mittelstands Sicherung beteiligt sich der Investor auf Zeit, meist für einen Zeitraum zwischen 5 und 20 Jahren. Ähnlich wie bei Beteiligungsverträgen mit Finanzinvestoren werden auch im Rahmen der Regionalen Mittelstands Sicherung bereits beim Einstieg eine Reihe möglicher Ausstiegsszenarien festgelegt.  

Jakob Sedov:  Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Jetzt ist mir um einiges klarer geworden, was sich hinter dem Begriff „Regionale Mittelstands Sicherung“ oder Rosinger Modell verbirgt. Können Sie mir bitte noch ein paar praktische Beispiele für die erfolgreiche Anwendung dieser Strategie nennen?  

Gregor Rosinger:  Die Regionale Mittelstands Sicherung wurde im Jahre 1993 von mir in die Finanzwelt eingeführt, als ich zusammen mit meiner Gattin Yvette ein ehemals Russisches Panzerwerk im nordöstlichen Ungarn übernahm und erfolgreich in einen Maschinen & Anlagenbaubetrieb umstrukturierte. Wesentliche Erfolgsfaktoren waren neben den beträchtlichen finanziellen Mitteln, die von uns eingesetzt wurden, das Know-how - die Produktionsprozesse quer zu denken und so ein ziviles Produktspektrum zu entwickeln, dass mit den vorhandenen Betriebsresourcen hergestellt werden konnte. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg war unser Kontaktnetzwerk zu Kunden in westeuropäischen Staaten, da der Betrieb vormals nur für das russische Militär fertigte und keinerlei zivile Kundenkontakte hatte.

Seither gab es eine Reihe erfolgreicher Anwendungen dieses Modells, nicht nur im Bereich der Industrie – sogar bei der Nachfolgeregelung im führenden Autohandel wurde es erfolgreich eingesetzt. 

Jakob Sedov:  Sehr interessanter Ansatz in Bezug auf Investments!   Wann können Sie für sich sagen, dass eine Transaktion erfolgreich war?  

Gregor Rosinger:  Erst am Ende, wenn wir wieder ausgestiegen sind bzw. das Kapital zurückgezahlt wurde und wir wissen, ob bzw. wie viel wir daran insgesamt verdient haben. 

Jakob Sedov:  Ja.. eine lange Geschichte.. Haben Sie jemals eine schlechte Investition getätigt, die Sie später bereuten?  

Gregor Rosinger:  Jeder in der Branche hatte schon die eine oder andere Investition, die einen Verlust gebracht hat. Wichtig ist, dass die Summe aller Investitionen einen Gewinn bringt. 

Jakob Sedov:  Was ist Ihre Unternehmensphilosophie?  

Gregor Rosinger:  Be the leader! Win the world!

Jakob Sedov:  Ihr Verhältnis zu Ihren Wettbewerbern?  

Gregor Rosinger:  Welche Wettbewerber ? Andere Unternehmen der gleichen Branche sind mögliche Partner zur Bildung von Konsortien, usw. 

Jakob Sedov:  So stellt sich heraus, dass sie für Sie nicht als Konkurrenten sondern mehr als potenzielle Partner zu betrachten sind?  

Gregor Rosinger:  Auch andere Investoren denken so – zumindest die erfolgreichen. Viele Projekte werden heutzutage im Rahmen von Konsortien bzw. Syndikaten durchgeführt. Das bündelt das Know-how und streut das Risiko. 

Jakob Sedov:  Was bedeutet für Sie Erfolg? Bitte, beschreiben Sie es. 

Gregor Rosinger:  Erfolg ist die Verwirklichung der selbst gesteckten Ziele aufgrund zielgerichteter Handlungen.  

Jakob Sedov:  Würden Sie sich selbst als ein erfolgreicher Mensch betrachten?  

Gregor Rosinger:  Ja. 

Jakob Sedov:  Wie lenken Sie sich von der Arbeit ab?  

Gregor Rosinger:  Ich brauche mich nicht von der Arbeit abzulenken, denn das was ich mache macht mir Spaß und belastet mich nicht. 

Jakob Sedov:  Was ist Ihr Hobby?  

Gregor Rosinger: Klassische Musik, Oper, Operette, Musical, lange Wanderungen, Wirtschaftspolitik, schnelle Autos, usw. 

Jakob Sedov:  Eine träumt in der Kindheit ein Pilot oder ein Künstler zu werden, der andere will in die Fußstapfen von Papa oder Mama treten und plant, dass er z. B. Fahrer oder Arzt wird. Und wovon träumte der kleine Gregor? 

Gregor Rosinger:  Investor und Investmentbanker – träumt davon nicht jeder?  

Jakob Sedov:  Nein, Herr Rosinger, viele Kinder wissen gar nicht, dass man davon träumen kann. Interessant ist, was haben Sie studiert und ob Ihre Ausbildung in der Praxis der Investitions- und Geschäftstätigkeit später geholfen hat?  

Gregor Rosinger:  Ich habe bereits namhafte Investments in der Anfangsphase des Studiums getätigt. Ich war auch nie viel an der Uni zu sehen – ich hätte dafür auch keine Zeit gehabt, musste mich doch um meine Investments kümmern. Mein Studium (eine selbstgewählte Studienkombination die Recht, Wirtschaft und Verfahrenstechnik umfasste) habe ich dennoch problemlos abgeschlossen.

Der wesentlichste Teil, den mir das Studium gebracht hat, ist, dass ich Technologien und deren Patentfähigkeit bzw. Unterschiede zu ähnlichen Technologien/Patenten besser einschätzen und somit bewerten kann. Genau das hatte ich vom Studium erwartet – nicht mehr. 

Jakob Sedov:  Was ist Ihre Definition des Geldes?  

Gregor Rosinger: Geld ist eine Ware und zwar eine sehr gute ! 

Jakob Sedov:  Interessante Definition. Es gibt in dieser Welt diejenigen, die dies wie Sie erkannt und die ununterbrochene Produktion von dieser "Ware" eingerichtet haben. Zum Beispiel Mayer Amschel Rothschild, Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie, der sagte: "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht"

Was bedeutet Geld für Sie?  

Gregor Rosinger:  Zahlen in der Bilanz und am Kontoauszug desto größer die Zahlen, desto besser !  Spaß beiseite:  Geld selbst ist neutral. Emotion resultiert oftmals aus „angewendetem oder eingesetztem Geld. Das kann eine Immobilie sein, eine Fabrik, die ihrem Besitzer Freude beschert, aber auch so Dinge wie ein Auto oder eine Handtasche, die man seiner Partnerin kauft, um ihr eine Freude zu bereiten. Investments in Erlebnisse wie Konzerte, Urlaube oder in Entwicklungshilfe bzw. Bildung bereiten im Regelfall mehr persönliches Glück als das 5. Auto in der Garage. 

Jakob Sedov:  Ich bin ganz Ihrer Meinung! Was verhindert, Ihrer Meinung nach, normalen Menschen erfolgreicher in finanzieller Hinsicht zu sein?  

Gregor Rosinger:  Die falsche Erziehung, Neid und Risikoscheu. 

Jakob Sedov:  Man sagt: „Wenn du klug bist, warum bist du arm?“ Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit zu denken und dem finanziellen Erfolg?  

Gregor Rosinger:  Der Erfolgt kommt nur, wenn auch gehandelt wird – denken alleine ist zu wenig. Denken ist aber wichtig in der Planungsphase. 

Jakob Sedov:  Ja, in der Tat! Die realen Ergebnisse kommen nur von realen Taten. Man kann viel über etwas nachdenken, alle Vor-und Nachteile abwägen, möglicher Auswirkungen von den unternommenen Handlungen durchspielen, wagte man aber nicht, etwas zu tun, wird das Ergebnis von solchen "Überlegungen" im Endeffekt nahe null sein.

Was würden Sie gern in dieser Welt ändern?  

Gregor Rosinger:  Nichts – diese Welt ist geil ! Wer sich ändern sollte sind manche Menschen und ihre Art zu denken und zu handeln….

Jede globale Veränderung geht immer von der Änderung des Individuums aus. 

Jakob Sedov:  Goldene Worte!    Vielen Dank dafür, dass Sie meine Fragen beantwortet haben. 

 

 

 

 

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